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Pinus cembra - Die Zirbelkiefer

Die Zirbe stammt ursprünglich aus Sibirien. In der letzten Eiszeit hat sie den Weg über die Karpaten wo sie heute noch beheimatet ist, bis in die Alpen gefunden. In den Alpenländern wird sie als robuste Kiefer gerne gepflanzt. Sie wird auch als Königin der Alpen bezeichnet. Die Pinus cembra wächst langsam und ist als Einzelstellung im Garten sehr imposant und das ganze Jahr schön. Ihre Krone wächst kegelförmig. Die Rinde ist rötlich und die Nadeln blaugrün glänzend. Die Kiefer bildet eine Pfahlwurzel aus und trotz so starken Winterstürmen. Ihre Anpassungsfähigkeit ist wie bei allen Kiefern sehr gut. Sie kann Hitze und Kälte gut vertragen. In den Alpen gibt es Regionen in denen die Pflanzen über 700 Jahre alt sind. Die Früchte der Zapfen wurden früher im Winter verzehrt und sind sehr Nahrhaft. Das Holz wird als Bauholz in den Alpen verwendet. In unserer Baumschule wird die Pinus cembra als 30/40 im Container bis zu 200/225 im Freiland angezogen.

Brumund: „Persönliche Kontakte sind wichtig“ - Deutschebaumschule

Ulrike Brumund, Inhaberin der Werner Brumund Baumschulen (Westerstede), zog eine positive Bilanz der diesjährigen Oldenburger Vielfalt. „In diesem Sommer haben uns 20 Kunden besucht, ähnlich wie sonst, davon waren sechs neue. Manche kamen – mit Anmeldung – schon drei bis vier Wochen vor Beginn der Aktion, so dass sich die Besuche über einen längeren Zeitraum verteilten. Das ist gut, weil ich dann mehr Zeit habe, mich auf den einzelnen Kunden vorzubereiten. Unterschiedliche Kunden muss ich ja auch unterschiedlich „anfassen“: Eine kleine Endverkaufsgärtnerei braucht andere Pflanzen als ein GaLaBauer, der Gehölze für eine große Baustelle sucht. Entsprechend gestalte ich dann auch die Touren durch unsere Quartiere. In diesem Jahr haben wir bereits in der Vorankündigung Pinus cembra in den Fokus gerückt. Das ist zwar keine Neuheit, aber ein schönes, robustes Gehölz, das auch in Zeiten des Klimawandels interessant ist. Darauf gab es dann bei der Oldenburger Vielfalt auch positive Reaktionen der Kunden. Besonders wichtig finde ich die persönlichen Kontakte, die die Oldenburger Vielfalt ermöglicht. Vorher kennt man die Kunden ja meist nur vom Telefon. Mir liegt daran, dass die Einkäufer persönlich zu uns kommen, weil unsere Ware so individuell ist. Sie müssen die Pflanzen vor Ort in Augenschein nehmen können, denn die Qualitäten fallen ja auch jedes Jahr unterschiedlich aus. Natürlich ist der Aufwand für uns relativ hoch – aber wir müssen den Betrieb sowieso immer sauber halten, es könnten ja jederzeit Kunden vorbeikommen. Das Ganze lohnt sich auf jeden Fall. Der Erfolg lässt sich aber nicht ‚auf den Punkt‘ messen, den spürt man eher langfristig. Man muss immer am Ball bleiben, Werbung funktioniert durch Wiederholung. Wir Baumschuler hatten vor allem wetterbedingt zwei schwierige Jahre in Europa, so dass das derzeitige Angebot zurückgegangen ist. Vieles ist in dieser Saison nicht oder nur schlecht gewachsen – darin liegt für uns aber die Chance, wieder richtig durchzustarten. Also: Die Oldenburger Vielfalt ist sehr wichtig, macht Spaß und muss unbedingt beibehalten werden. Und Zeit für eine Tasse Tee ist im Ammerland immer… al/db

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